wein-reise

um die vielfalt unserer weinkarte auch genussvoll zu hause entdecken zu können, stellen wir neu kleine weinreisen zum entdecken zusammen. darin kombinieren wir nebst themen spezifischen charakteristikas der weinpersönlichkeiten auch kleine tour de suisse zusammen. dies sind weine, winzer und geschichten die uns faszinieren. diese leidenschaft teilen wir gerne mit euch.

jede weinreise hat einen kleinen inspirationstext dabei so, dass wir sie mental und genussvoll mit auf die reise nehmen können. jeder wein hat ein eigenes label mit zusatzinformationen, welche ihnen in der lagerung helfen, auch im genuss impulse geben oder bei ihrem nächsten ausflug als inspirationsziel dienen kann.

wein-reisen

weitere info zu jeder weinreise – so wie wir sie lieben – gibt’s in den jeweiligen register.

I feel lucky

wie bei den bistrotagen empfiehlt der chef ihnen zu ihrem genussmoment aus dem reichen fundus des weinkellers eine wuderbare marriage für ihre feinen nasen und erwartungsvollen gemschmacksknospen. sie es ein wunderbarer riesling aus dem aargau, einen blumenstrauss im glas aus dem zürcher unterland oder eine kernige charmante verführung aus genf oder eine spannende entführung mit kernigen trübeli und knackigen tanninen. kleiner teaser gefällig?

lauschige sommernacht

der schaumwein von boner&rasi aus malans (GR) ist ein bio schaumwein (méthod champagnoise) aus reinem reisling&sylvaner und reift 18 monate auf der hefe aus. feinperlig und verführerisch mit wunderbaren floralen noten und fein gebundener säure. zu jeder gelegenheit eine verführung und für eine lauschige sommernacht genau richtig.

der chardonnay 18 vom weingut frauenkopf Nick Bösiger aus Twann (BE) mit seinen hellen blütenaromen, wunderbarem schmelz und seiner feinen chardonnay typischen nase. fein gebundenes holz, naturnah produziert mit viel liebe auf aromenvielfalt bedacht. so zeigt sich hier ein junger chardonnay, welcher wie ein taxi-dancer zwischen den unterschiedlichsten texturen und aromen charmant einen schwungvollen abend bereitet.

bubbles grenzenlos

Ich trinke Champagner, wenn ich froh bin, und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich davon, wenn ich allein bin; und wenn ich Gesellschaft habe, dann darf er nicht fehlen. Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit, und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken. Sonst aber rühre ich ihn nicht an, außer wenn ich Durst habe.”
Lilly Bollinger 1955

wir lieben champagner und trinken ihn gerne zu all den wunderbaren gelegenheiten die das leben uns schenkt. die feine perlage, die balance zwischen säure/frucht mit frischen noten und die gezielt tiefe dosage für einen harmonischen genuss des augenblicks. 

der crémant 2015 von Simone Monstein vom weingut hamacht basiert auf der hauptkomponente des klassischen champagner – dem pinot noir. dieser reifte mit der zweiten gärung in der flasche während 3 jahren auf der hefe, für eine feine perlage. ein wunderbarer vertreter der schweizer handarbeit im bereich methode champenoise.

der blanc de blanc 2014 von Gusbourne Estate aus Kent (Südengland) ist ein reiner chardonnay. diese zweite hauptkomponente des klassischen champagners hatte ähnliche klimatische bedingungen zum reifen wie bei uns. ein mehrfach ausgezeichneter perfekter sparkling!

der coeur de cuvée 2012 von domaine Henri Cruchon reifte 5 jahre auf der hefe und ist eine assemblage aus pinot noir und chardonnay. biodynamisch produziert von einem champagner liebhaber am genfersee.

© Michael R. SCHNIEPER

frühlingshafte tour de suisse

die erste kleine tour de suisse führt uns quer durch die schweiz.

der fille attachée 15 von Javet&Javet aus lugnorre (FR) ist ein demeter schaumwein (méthod champagnoise) aus reinem pinot noir und reift 2 jahre auf der hefe. feinperlig und edel. die klassische traube der schweiz in einem neuen gewand, das verführt und gefällt.

der federweisser 18 von Lienhard&Vögeli aus teufen (ZH) ist ein richtiger südfranzose mit charme und lässt die klare luft in der provence spühren und riechen. südliches flair kombiniert mit bodenständiger robustheit. alles PiWi trauben die in dieser kombination einzigartig sind aus der region.

der merlot brusata 15 von Andrea Silbernagl aus novazzano ist ein merlot, wie ich ihn aus dem tessin kenne. einfach, klar und ehrlich, jedoch mit einer tiefe und spannender struktur welche es zu entdecken lohnt. gewürze mit grünen pfeffernoten, weichsel und sauer chriesi, johannisbeere und brombeeren im gaumen, abgang zuerst verhalten, jedoch mit geduld macht er richtig freude. ein junger winzer, der nur mit der gravitation und möglichst naturnahe arbeitet. für holzliebhaber habe ich auch eine barrique version im keller.

© Michael R. SCHNIEPER

piazza grande

mit der ersten frühlingssonne im tessin auf der piazza grande sitzen, einen feinen schaumwein geniessen und die wärmenden sonnenstrahlen als vorboten des sommers zu erhaschen, das ist doch ein wunderbarer start.

der sette.punto.cinque 17 (oder auch 7.5) von der Cantina Settemaggio aus monte carasso ist wie eine rubensdame im ballet der fruchtaromen. merlot als basis erhält sauvignon sonhyères und muscaris als partner für eine fruchtige und frische anregung mit leichten grapefruitnoten und rosenaromen. 

darauf, um in der leichtigkeit der italianità zu bleiben, setzen wir auf einen syrah als rosé ul clarétt 18 der Azeinda Viniviticola la costa aus novazzano. mit thymian, limetten und leichtem rosa grapefruit eine verspielte note für  jeden sommerabend.

© Michael R. SCHNIEPER

maggia

wie schmeckt das tessin im wein? so vielfältig die unterschiedlichen winzer ihre Interpretation des terroirs in die flasche bringen, so vielfältig ist die aromatik dieser paarung.

zu beginn die schwester des syrah aus dem côte du rhône – einem Viognier 17 von Andrea Silbernagl in novazzano. dezente mineralik, feine limette und florale noten erinnern an einen warmen sonnentag im süden. 

der insieme 12 von Michael und Andrea Weingärtner aus astano ist eine wunderbare mariage mit cabernet franc und merlot. robuster körper mit gut gebundenen taninnen, langer abgang mit dunklen beeren und viel leidenschaft lassen jeden abend in guter gesellschaft geniessen. 

maggia
© Michael R. SCHNIEPER

ceneri

wir starten mit einem biodynamischen wein fumé 17 aus uhwiesen, dem nordöstlichsten winkel des kanton zürich.  das winzerpaar Cédric und Nadine Strasser schaffen ein spannendes cuvée aus räuschling und chardonnay – frische grapefruits trifft auf holunder und mineralität. knackig und rauschig zugleich.

der tributo 17 von Cantina Settemaggio aus monte carasso (TI) soll eine ehrbezeugung an den merlot sein. eine traube, welche rund um die welt angebaut wird und weltweit spannende trouvaillen hervorbringt. die klassische tessiner traube, die 20 tage auf der maische reift und dann für 18 monate in gebrauchten barrique spannende röstnoten erhält.

© Michael R. SCHNIEPER

und die bubbles?

um einen genussvollen abend mit eleganter leichtigkeit zu starten und zu geniessen, verwöhnen wir uns gerne mit einem klassischen champagner der schweiz. der Polaris 17 der Domaine de Planta aus dardagny setzt sauf pinot noir mit petit meunier. dieses klassische cuvée hat eine feine perlage mit aprikosenblüten und wirkt wie eine diva, welche den abend exklusiver werden lässt. die wasserscheide in den schweizeralpen im glas.

tour de rouge - I

die schweiz ein weissweinland? ja auch, doch was die winzer aus spannenden rotweinen zaubern ist schon beachtlich. diese reise soll uns nebst unterschiedlichen stillistiken auch spannende cuvées näher bringen.

zum einen der PN/Malbec 18 von Nick Bösiger aus twann, ein pinot noir aus le landeron mit einem perfekten malbec kombiniert, wild, kantig mit würze und dunklem beeren kompott. etwas jung, doch maillard reaktions afficionados werden die aromenvielfalt lieben.

der weiblich 17 von Inès und Thomas Bisang aus altishofen mit einem pinot noir und zweigelt (ein hauch gamaret könnte auch noch drin sein) aus dem luzernischen. wie ein frischer ribera del duero, mit schokolade, gewürze und rosa pfeffer aromen, für jede gelegenheit genau richtig. 

sowie der Tintin 16 vom Weingut Ochsentorkel in thal am bodensee wirkt wild, animalisch und nachtschwarz. hier vermählt Tom Kobel den cabernet jura, cabernet cortis und maréchal-foch mit angetrockneten pinot noir. er wirkt im antrank kantig, schafft dann in der vertiefung einen wunderbaren sprung zu einem samtigen finale nach dunklen chriesi, zwetschgenröster und angeröstetem pfeffer sowie mit einem hauch efeu. eine spannende tiefe mit viel energie. 

tour de rouge - I
© Michael R. SCHNIEPER

bouquet edel und fein

die edlen aromen, fast wie eine gentleman in der blauen stunde, begleitend, inspirierend und immer wieder spannend überraschend mit gewürzen, blüten und edlen geschmäckern. hier spannen wir eine dreifaltigkeit des guten geschmackes.

ein biodynamischer pinot gris – son de pierre 18 von Javet & Javet aus lugnorre. diese “kieselsteine” haben eine einmalige struktur mit dichter nase, reifes quitten-birnen kompott und gerösteten mandeln und einem kräftigen körper, welcher auch anspruchsvolle weintrinker in entzücken versetzt. 

in der blumenaromatik fahren wir mit dem nanumy 18 des basler winzers Valentin Schiess von vinigma weiter. im wallis (salgesch) gewachsen und vor ort gekeltert mit kaltstandzeit und ohne bsa, reiner stahldank, exotische frucht mit knackiger säure. frisch, modern, wild und dynamisch nach einem essensbegleiter begehrend oder einfach die frische eines warmen sommerabend im glas vorbeiführend.

und der Chardonnay 2018 von Erich Meier aus uetikon a.s. mit seiner klar puristischen struktur und einem bouquet, welches im burgund nur in spitzengewächsen vorkommt. der qualitätsorientierte perfektionist folgt hier seiner eigenen klaren und unverwechselbaren linie. brioche, gebundene tannine, balanciert, dicht und einfach spannend im genuss. 

edel und fein
© Michael R. SCHNIEPER

anbei der link zur bestellung: